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Kinderherzchirurgie - aktuelle Änderungen der G-BA-Richtlinie

Anforderungen an die Fachweiterbildungsquote für Intensivpflege in der Kinderherzchirurgie geändert

Die Anforderungen an die Fachweiterbildungsquote für Intensivpflege in der Kinderherzchirurgie wurden aufgrund eines G-BA-Beschlusses am 24.11.2016 zur Richtlinie über Maßnahmen zur Qualitätssicherung der herzchirurgischen Versorgung bei Kindern und Jugendlichen (KiHe-RL) an die Regelungen der QFR-RL angeglichen. Dazu heißt es in der Pressemitteilung des G-BA u.a. wie folgt:

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Anforderungen an die Fachweiter­bildungsquote von Pflegekräften in kinderkardiologischen Intensiveinheiten geändert. Die bisherige Übergangsregelung, die eine Anrechnung berufserfahrener Pflegekräfte auf die Quote des fachweitergebildeten Kinderkrankenpflegepersonals ermöglichte, wird durch eine Stichtagsregelung ersetzt. Zukünftig können nur noch Pflegekräfte auf die geforderte Fachweiterbildungsquote von mindestens 40 Prozent angerechnet werden, die spätestens zum 1. Januar 2017 eine ausreichende Berufserfahrung nachweisen konnten. Voraussetzung für diese einmalige dauerhafte Anerkennung einer ausreichenden Berufserfahrung ist, dass die Pflegekraft mindestens fünf Jahre in Vollzeit auf einer kinderkardiologischen Intensiveinheit tätig war, mindestens drei Jahre davon zwischen 1. Januar 2011 und 1. Januar 2017.

„Seit dem Jahr 2010 müssen für die intensivpflegerische Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die am Herzen operiert wurden, 40 Prozent des Pflegepersonals über eine Fachweiterbildung im Bereich „Pädiatrische Intensivpflege“ verfügen. Mit Ersetzen der bisherigen Übergangsregelung durch eine einmalige dauerhafte Anerkennung der erforderlichen Berufserfahrung erhalten die Krankenhäuser eine solide Ausgangsbasis, um die Mindestquote umzusetzen“, sagte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied des G-BA und Vorsitzende des Unterausschusses Qualitätssicherung.

Der Beschluss wird dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) zur Prüfung vorgelegt und tritt nach Nichtbeanstandung und Bekanntmachung im Bundesanzeiger in Kraft.

Den Beschlusstext finden Sie hier: PDF