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Pflegeberufereform - auch DKG fordert Anhörung

DKG sieht noch wichtigen Klärungsbedarf

Über das Forderungspapier der „pädiatrischen“ Verbände hatten wir bereits im berichtet: Link

In der Zwischenzeit haben wir mit einem Schreiben an alle Abgeordneten eine öffentliche Anhörung vor der 2. und 3. Lesung des Gesetzes gefordert. Auch dazu hatten wir informiert: Link. Dabei erhielten wir nun Unterstützung seitens der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die zur Reform der Pflegeausbildung ebenfalls noch „wichtigen Klärungsbedarf infolge des grundsätzlich zu begrüßenden Konzeptionswechsels" sieht. Die DKG geht wohl davon aus, dass noch eine Anhörung im Gesundheitsausschuss stattfindet. Gerüchteweise ist von einem Anhörungstermin am 21.06.2017 zu hören.

Teilweise wurden Details aus dem Änderungsantrag der Regierungsfraktionen bekannt. Danach soll die geplante Prüfung nach zwei Jahren keinen verbindlichen Charakter haben, was den Fortgang der weiteren Ausbildung im letzten Jahr betrifft. Die Bundesländer sollen wohl selbst prüfen, wie sie mit der bundeseinheitlichen Ausbildung der ersten zwei Jahre umgehen.

Offensichtlich wurde auch eine Forderung der pädiatrischen Verbände erfüllt, denn der Übergang zur Generalistik soll nun doch nicht automatisch erfolgen, auch wenn sich mehr als 50 Prozent künftig für eine solche Ausbildung entscheiden.

Ursprünglich war eine Evaluierung nach sechs Jahren vorgesehen. Nun steht in den Formulierungshilfen lediglich, dass im Jahr 2024 die federführenden Ministerien für Familie und Gesundheit an den Deutschen Bundestag berichten. Der Bericht soll für den Fall, dass der jeweilige Anteil geringer als 50 Prozent ist, Vorschläge zur Anpassung des Gesetzes enthalten.

Als Start ist nach wie vor der 01.01.2019 vorgesehen.