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Pflegeberufegesetz

Stellungnahme zum Regierungsentwurf einer Ausbildungs- und Prüfungsordnung

Nachdem am 22.03.2018 der Referentenentwurf einer Pflegeberufe-Ausbildungs- und Prüfungsverordnung veröffentlicht wurde und wir dazu eine Stellungnahme abgegeben hatten, liegt nun der Regierungsentwurf der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe vom 13.06.2018 vor: PDF

Positiv hervorzuheben sind u.a. folgende Änderungen:

  • Einführung einer Pflicht der zuständigen Landesbehörden, Auszubildende über ihr Wahlrecht hinsichtlich der besonderen Abschlüsse in der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege rechtzeitig zu informieren (§ 1 Absatz 7),
  • Absenkung der Anforderungen der Qualifikation an die Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter (§ 4 Absatz 2),
  • Vereinfachungen der Regelungen zu den Jahreszeugnissen, zur Benotung und zu den Vornoten (§§ 6, 8, 14),
  • Vereinfachung der Durchführung der Zwischenprüfung (§ 7),
  • Reduzierung des Personalaufwandes der Pflegeschule bei der staatlichen Prüfung (§ 16 Absatz 4),
  • Entlastung des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (§ 13, § 17 Absatz 3),
  • Möglichkeit der Einführung vertiefender Angebote für spezifische Fallsituationen der Kinderkrankenpflege und der Altenpflege im Unterricht (§ 51 Absatz 2),
  • übergangsweise flexiblere Gestaltung des Stundenanteils für den Pflichteinsatz in der Kinderkrankenpflege (Anlage 7).

Auch zu diesem Entwurf haben wir kurzfristig eine Stellungnahme abgegeben. Sie können sie hier nachlesen: PDF

Zur Anhörung im Gesundheitsausschus und im Auschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend am 25.06.2018 wurde allerdings nur ein kleiner Kreis an Verbänden eingeladen. Offensichtlich besteht kein wirkliches Interesse mehr an Änderungen, da sich die Regierungsparteien auf diesen Text bereits verständigt haben.